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gevis ERP

Produktdaten laufen selten nur Richtung Shop. Auch die Warenwirtschaft braucht sie – und im technischen Handel kommen sie meist als Lieferantenkatalog ins Haus. nextPIM nimmt diese Kataloge auf, bereitet sie auf und gibt sie an das gevis ERP der GWS weiter. Statt Artikel im ERP von Hand anzulegen, übernehmen Sie sie aus dem Katalog.

nextPIM als Zwischenschicht zwischen Lieferant und ERP

Ein Lieferant schickt einen BMEcat. Bisher landete daraus nur ein Teil im Shop, während dieselben Artikel im ERP noch einmal erfasst wurden. Mit der gevis-Schnittstelle geht derselbe Datenbestand beide Wege: nextPIM liest den Katalog ein, Sie prüfen und ergänzen ihn an einer Stelle, und gevis bekommt daraus eine importfähige XML-Datei.

Das lohnt sich besonders bei Sortimentswechseln und Neuaufnahmen – also genau dann, wenn im ERP sonst die meiste Tipparbeit anfällt.

Was nach gevis geht

  • Artikelstamm mit Artikelnummer, EAN und Herstellerangaben
  • Artikelbezeichnungen in der vom ERP erwarteten Aufteilung
  • Einkaufs- und Verkaufskonditionen am selben Artikel
  • Lieferanten mit Ordernummer, Hauptlieferant inklusive
  • Einheiten und Preiseinheiten, auf die gevis-Kürzel gemappt
  • Artikelmerkmale, externe Artikelgruppen und Matrixgruppen

Artikelbezeichnungen, die in die ERP-Felder passen

ERP-Systeme arbeiten mit festen Feldlängen. Eine 80 Zeichen lange Artikelkurzbezeichnung passt dort nicht hinein, sondern muss auf mehrere Felder verteilt werden – sinnvoll getrennt, nicht mitten im Wort.

nextPIM erledigt das: Sie legen einmal fest, wie lang die Bezeichnungen 1, 2 und 3 sein dürfen, und die Aufteilung erfolgt automatisch an Leerzeichen oder Sonderzeichen. Für einen ganzen Katalog übernimmt das ein Makro mit einem Klick.

Einkauf und Verkauf am selben Artikel

Die Verkaufsseite pflegen Sie in den Bestelldetails und der Preisliste, die Einkaufsseite im Lieferantenreiter – mit denselben Feldern, je Lieferant. Der Lieferant mit der Ordernummer 1 ist der Hauptlieferant. Alle Einheiten beziehen sich auf eine gemeinsame Basiseinheit, sodass Bestell-, Preis- und Inhaltseinheiten sauber ineinander umrechenbar bleiben.

Übertragen wird nur, was sich geändert hat

Die gevis-Schnittstelle liefert bewusst nur geänderte Artikel aus. Das hält die Importe klein und schnell, statt jede Nacht den kompletten Stamm durch das ERP zu schieben. Wenn Sie einmal doch alles übertragen möchten, markieren Sie den Katalog per Makro als geändert und starten den Export neu.

So läuft die Einrichtung

  1. In den Account-Einstellungen die gevis-Felder erzeugen lassen. Vorhandene individuelle Felder bleiben unangetastet.
  2. Einen ersten Export starten. nextPIM legt dabei die Mapping-Tabellen an, in denen Sie Einheiten- und Preiseinheiten-Kürzel Ihres gevis hinterlegen.
  3. Daten ergänzen und final exportieren. Sie erhalten XML-Dateien und ein Fehlerprotokoll, das offene Punkte benennt.

Die Feldbelegung und die Mapping-Tabellen beschreibt unser Wiki im Detail. Unser Support begleitet die Ersteinrichtung, und die GWS ist als Kooperationspartner mit im Boot.

Häufige Fragen zur gevis-Schnittstelle

Ersetzt nextPIM unser ERP?

Nein. gevis bleibt führend für Bestände, Aufträge und Konditionen. nextPIM sorgt dafür, dass die Artikel überhaupt erst sauber und vollständig dort ankommen.

In welchem Format kommen die Daten in gevis an?

Als XML im gevis-Importformat, aufgeteilt in Pakete zu je 1.000 Artikeln.

Können wir denselben Katalog auch in den Shop schicken?

Ja. Der Golden Record bedient parallel gevis COMMERCE | FORESIGHT, Shopware 6 und weitere Kanäle.

Was passiert, wenn Daten fehlen?

Der Export erzeugt ein Fehlerprotokoll mit den betroffenen Artikeln und Feldern. Sie ergänzen die Angaben – gern per Massendatenänderung – und starten den Lauf erneut.