gevis COMMERCE | FORESIGHT ist der B2B-Shop der GWS, eng verzahnt mit dem gevis ERP. nextPIM liefert die Inhalte dazu: Artikelbeschreibungen, Merkmale, Kategorien, Medien und Artikelbeziehungen. Die Übergabe läuft automatisiert über einen SFTP-Server – einmal eingerichtet, ohne weiteres Zutun.
Klare Arbeitsteilung: das ERP liefert Zahlen, nextPIM die Inhalte
gevis kennt Preise, Bestände und Konditionen. Was gevis nicht kennt, sind Marketingtexte, technische Merkmale, Anwendungsbilder und Datenblätter. Genau die kommen aus nextPIM.
Beide Seiten finden über die Artikelnummer, die EAN und die Katalog-Artikelnummer zusammen. Sie pflegen also nichts doppelt: Der kaufmännische Stamm bleibt im ERP, die Produktinformation im PIM, und FORESIGHT setzt beides im Shop zusammen.
Was im Shop ankommt
- Artikelname und Beschreibung als Fließtext, inklusive Lieferumfang
- Suchbegriffe für die Shopsuche
- Merkmale mit Wert und Einheit
- Shop-Kategorien samt Kategoriefotos und fester Sortierreihenfolge
- Produktbilder, Piktogramme, Datenblätter, Sicherheitsdatenblätter und Energielabel
- Kennzeichnung als Speditionsgut oder Sperrgut
Die Sortimentsstruktur bestimmen Sie in nextPIM – auch getrennt nach Marken- und Angebotssortiment, wenn Sie Aktionen eigenständig führen möchten.
Varianten als Matrix statt als lange Artikelliste
Eine Schraube in zwölf Längen und drei Ausführungen ergibt 36 Artikel. Als Liste ist das für den Kunden unbrauchbar. FORESIGHT stellt solche Sortimente als Matrix dar: Der Kunde wählt Länge und Ausführung, der Shop zeigt genau den passenden Artikel.
Damit das funktioniert, muss aus den Daten hervorgehen, welcher Artikel der Master ist, welche Merkmale variantenrelevant sind und in welcher Reihenfolge sie angezeigt werden. Genau diese Struktur liefert nextPIM mit – Sie bauen sie einmal am Master auf, nicht 36-mal am Einzelartikel.
Nachfolger, Alternative, Zubehör
Artikelbeziehungen aus nextPIM übernimmt FORESIGHT direkt: Nachfolgeartikel für auslaufende Produkte – den Vorgänger ermittelt der Shop daraus selbst –, Alternativartikel für vergleichbare Produkte und Zubehörartikel für den Zusatzverkauf. Im technischen Handel entscheidet oft genau das über den Warenkorbwert.
In vier Schritten eingerichtet
- SFTP-Server im Account hinterlegen und die Verbindung mit einem Klick testen.
- Die Export-Konfiguration aus unserem FORESIGHT-Template übernehmen.
- Einen automatischen Job anlegen, der den Katalog exportiert – typischerweise nachts.
- Einen Workflow für den Kategorienexport ergänzen, damit die Shopstruktur mitwandert.
FORESIGHT holt die Daten anschließend selbstständig ab. Am nächsten Morgen steht der Shop auf dem aktuellen Stand. Die Feldbelegung im Detail steht im Wiki, und unser Support richtet die Schnittstelle auf Wunsch gemeinsam mit Ihnen ein.
nextPIM und GWS
Die GWS Gesellschaft für Warenwirtschaftssysteme ist Partner von nextPIM. Mehr dazu auf unserer Kooperationsseite zur GWS. Neben FORESIGHT lässt sich auch das gevis ERP direkt mit Produktdaten aus nextPIM versorgen.
Häufige Fragen zur FORESIGHT-Schnittstelle
Brauchen wir gevis ERP, um die Schnittstelle zu nutzen?
FORESIGHT ist auf das Zusammenspiel mit gevis ausgelegt. Die Zuordnung der Artikel zwischen ERP, PIM und Shop läuft über Artikelnummer, EAN und Katalog-Artikelnummer.
Wie oft werden die Daten übertragen?
So oft Sie es einplanen. Üblich ist ein nächtlicher Lauf; häufigere Intervalle sind möglich.
Wer pflegt Preise und Verfügbarkeiten?
Das bleibt im ERP. nextPIM liefert die Produktinformation, gevis die kaufmännischen Daten – so bleiben Konditionen dort, wo sie hingehören.
Können wir neben FORESIGHT weitere Kanäle beliefern?
Ja. Derselbe Golden Record geht ohne Nacharbeit auch an Shopware 6, an SellSite oder in den Printkatalog.