Produktdatenbewertung min in nextPIM

Produktdatenqualität

„Unsere Daten sind eigentlich in Ordnung“ – dieser Satz hält selten, wenn man nachmisst. nextPIM macht die Qualität Ihrer Produktdaten überprüfbar: Sie sehen für jeden Katalog und jedes Produkt, wie gut die Daten sind, was fehlt und was zu tun ist.

Der Datenreport zeigt, wo Sie stehen

Der Datenreport stuft Ihre Produktdaten objektiv ein, statt sie zu schätzen. Ein Klick auf den Refresh-Button neben dem Validierungskreis startet die Berechnung. Danach steht auf Katalogebene eine Zusammenfassung: Wie viele Produkte erreichen welche Qualitätsstufe.

Sie bekommen damit eine Zahl, mit der sich arbeiten lässt – gegenüber der Geschäftsführung, gegenüber Lieferanten und als Messpunkt vor und nach einer Aufräumaktion.

Qualitätsstufen statt Bauchgefühl

Bewertet wird in Stufen, die sich an der tatsächlichen Verwendung orientieren. Eine frühe Stufe verlangt die kaufmännischen Grundlagen: Kurzbeschreibung, Preise, Bestelleigenschaften. Für die Stufe „Stationär OK“ kommen technische Merkmale hinzu – ohne sie ist ein Artikel im Ladengeschäft beratbar, im Katalog aber nicht vergleichbar.

Die nächste Stufe zielt auf den E-Commerce und zieht Medien, Suchbegriffe und logistische Daten in die Bewertung ein. Genau die Informationen, ohne die ein Produkt im Shop nicht gefunden wird. Als Richtwert für die Filterfunktion gelten mindestens fünf Suchbegriffe pro Artikel.

In die Bewertung fließen außerdem zusätzliche Feldinformationen, Referenzen und weitere Medien wie Produktblätter ein.

Am Produkt sehen, was fehlt

Eine Kennzahl allein hilft niemandem weiter. Deshalb zeigt nextPIM die Bewertung auch am einzelnen Produkt: In den Reitern stehen Hinweise, welche Informationen für die nächste Qualitätsstufe fehlen. Ein Klick auf den Hinweis nennt das konkrete Feld und was dort erwartet wird.

Aus „Datenqualität verbessern“ wird so eine Liste abarbeitbarer Aufgaben.

Eigene Regeln statt fremder Maßstäbe

Standardmäßig prüft nextPIM gegen das eigene Validierungsset. Sie können auf Katalogebene aber ein anderes wählen – oder eine eigene Validierung anlegen. Das ist der entscheidende Punkt, wenn Ihr Zielkanal eigene Anforderungen hat: Ein Marktplatz verlangt andere Pflichtfelder als ein Verbandskatalog, und ein Shopsystem wieder andere.

Sie definieren also, was „gut“ bei Ihnen bedeutet, und messen dagegen.

Von der Lücke zur Korrektur

Der Report zeigt die Lücke, die Korrektur läuft mit den Werkzeugen, die nextPIM ohnehin mitbringt. Fehlende Angaben füllen Sie über die Massendatenänderung für viele Artikel in einem Durchgang, oder Sie ergänzen sie außerhalb und spielen sie per Excel-Feldliste zurück.

Praktisch ist, den Datenreport parallel offen zu haben: links sehen, was fehlt, rechts nachtragen.

Die Grundlage für Shop-ready und ERP-ready

Die Qualitätsstufen sind mehr als eine Auswertung – sie sind der Maßstab dafür, wann ein Artikel für einen Kanal freigegeben ist. Ein Produkt wird „Shop ready“, wenn Medien und Merkmale gepflegt sind, „ERP ready“, wenn die Daten zum Einlagern vollständig sind. Über diesen Status steuern Sie im Golden Record, welche Artikel in welchen Zielkatalog gehen.

Damit schließt sich der Kreis: Sie messen die Qualität, und das Messergebnis entscheidet über die Ausleitung.

Häufige Fragen

Wie oft sollten wir bewerten?

Nach jedem größeren Import und vor jeder Ausleitung in einen neuen Kanal. Die Berechnung starten Sie selbst, sie läuft als Job im Hintergrund.

Können wir eigene Pflichtfelder definieren?

Ja. Neben den mitgelieferten Validierungssets lässt sich eine eigene Validierung anlegen.

Gilt die Bewertung pro Katalog oder pro Produkt?

Beides. Auf Katalogebene sehen Sie die Verteilung, auf Produktebene die konkreten Lücken.

Was bringt uns die Kennzahl konkret?

Sie macht Fortschritt sichtbar und liefert die Grundlage dafür, Artikel automatisiert für Shop, ERP oder ein Kundensortiment freizugeben.

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