Ein Kunde fragt nach dem Datenblatt zu einem Artikel. Die Angaben stehen alle im PIM – nur eben nicht als PDF. Der Produktdatenblatt Designer schließt diese Lücke: Sie gestalten ein Layout einmal, und nextPIM füllt es für jeden Artikel mit dessen eigenen Daten.
Was Sie damit erzeugen
- Produktdatenblätter mit Merkmalen, Texten und Bildern
- Sicherheitsdatenblätter mit Gefahrstoff- und Sicherheitsangaben
- Variantenübersichten als Tabelle über eine ganze Artikelfamilie
- Verkaufsflyer für einzelne Artikel
- Logistik-Labels
- Maßzeichnungen und technische Beiblätter
Alles als PDF, direkt aus dem Katalog heraus.
Layout einmal bauen, für jeden Artikel nutzen
Sie gestalten das Layout visuell: Textfelder, Bilder und Tabellen setzen Sie per Drag & Drop, Kopf- und Fußzeilen definieren Sie einmal. Die Felder binden Sie an Ihre Produktdaten – und sehen sofort in der Vorschau, wie das Ergebnis aussieht.
Das Entscheidende dabei: Sie bauen keine Vorlage, die jemand ausfüllt, sondern ein datengetriebenes Dokument. Es passt sich automatisch an den jeweiligen Artikel an – andere Merkmale, andere Bilder, anderer Text, gleiches Layout.
Varianten als Tabelle statt als Zettelstapel
Eine Schraube in zwölf Längen ergibt zwölf Artikel – aber niemand möchte zwölf Datenblätter. Der Designer kann eine ganze Artikelfamilie in einem Dokument darstellen: der Master mit Beschreibung und Bild oben, darunter die Varianten als Tabelle mit den Merkmalen, in denen sie sich unterscheiden.
Genau so sieht das Datenblatt aus, das ein gewerblicher Kunde erwartet: eine Seite, aus der er die passende Ausführung heraussucht, statt zwölf Dateien zu vergleichen.
Sicherheitsdatenblätter aus dem eigenen Datenbestand
Gefahrstoffangaben liegen im PIM ohnehin – am Produkt im Bereich Recht, mit Gefahrstoffklassen, Biozidangaben und den Kennzeichen zu REACH, CE oder dem Batteriegesetz. Aus diesen Feldern erzeugt der Designer das Sicherheitsdatenblatt im gewünschten Layout.
Der Vorteil ist derselbe wie beim Produktdatenblatt: Ändert sich eine Angabe am Artikel, stimmt das nächste erzeugte Dokument automatisch. Auch die GPSR-Pflichtangaben stammen aus denselben Feldern.
Immer der aktuelle Datenstand
Weil das Dokument beim Erzeugen auf die Daten im PIM zugreift, gibt es keine veralteten Datenblätter mehr. Ändert sich ein Merkmal, ist die nächste erzeugte PDF sofort richtig. Niemand muss nachhalten, welche Datei zuletzt wann aktualisiert wurde.
Wie vollständig die Angaben sind, aus denen das Datenblatt entsteht, zeigt Ihnen die Bewertung der Produktdatenqualität.
Wo der Printkatalog das bessere Werkzeug ist
Der Designer arbeitet auf Artikel- und Familienebene. Für einen kompletten Katalog über hunderte Seiten, mit Kapitelstruktur, Registern und Umbruchlogik, ist die automatisierte Katalogerstellung mit EasyCatalog und Adobe InDesign der richtige Weg.
Beide Wege greifen auf denselben Datenbestand zu. Sie entscheiden pro Anwendungsfall, welcher passt.
Was Sie dafür brauchen
Einen Katalog mit gepflegten Produktdaten – Stammdaten, Merkmale, Texte und Medien – und eine Layout-Vorlage. Das Modul selbst wird als Add-on in Ihrem Account aktiviert.
Häufige Fragen zum Produktdatenblatt Designer
Brauchen wir eine Grafikabteilung?
Für das erste Layout hilft ein gestalterisches Auge. Danach ist die Arbeit erledigt – jedes weitere Datenblatt entsteht ohne Zutun.
Können wir mehrere Layouts führen?
Ja, etwa ein technisches Datenblatt, ein Sicherheitsdatenblatt, einen Verkaufsflyer und ein Label – je nach Anlass.
Lassen sich Varianten in einem Dokument zusammenfassen?
Ja. Der Master bildet den Kopf des Dokuments, die Varianten erscheinen darunter als Tabelle mit ihren unterscheidenden Merkmalen.
Sind die Datenblätter mehrsprachig?
Sie greifen auf die Daten Ihres Katalogs zu. Ist ein Artikel mehrsprachig gepflegt, entsteht das Datenblatt in der gewählten Sprache.