Kurz erklärt:

MLP – Minimum Lovable Product

Was ist ein Minimum Lovable Product (MLP)?

Ein Minimum Lovable Product ist der kleinste Funktions- und Designumfang, mit dem ein Produkt bei seinen Nutzern tatsächlich Begeisterung statt bloßer Akzeptanz auslöst. Es geht über das reine Minimum Viable Product (MVP) hinaus, das lediglich funktioniert, aber noch nicht überzeugt. Die Herausforderung besteht darin, weder zu simpel noch zu überladen zu starten.

Warum ist MLP auch außerhalb der Softwareentwicklung relevant?

Das Konzept stammt aus der Produktentwicklung, lässt sich aber sinnvoll auf die Einführung neuer interner Systeme übertragen – etwa wenn ein Unternehmen ein PIM-System einführt. Wer versucht, von Beginn an jeden denkbaren Prozess, jede Schnittstelle und jedes Attribut abzubilden, riskiert ein überkomplexes, kaum akzeptiertes Projekt. Wer zu wenig abbildet, überzeugt die eigenen Fachabteilungen nicht von der neuen Lösung.

Relevanz für PIM-Einführungsprojekte

Für Händler und Hersteller, die ein PIM-System wie nextPIM einführen, bedeutet der MLP-Gedanke: zunächst die für den täglichen Betrieb wirklich entscheidenden Datenfelder, Kataloge und Schnittstellen abbilden, statt das gesamte Datenmodell in einem großen Schritt umzusetzen. Ein schlanker, aber überzeugender erster Rollout schafft intern Akzeptanz und bildet die Basis, um das System danach schrittweise auszubauen.

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Marlies Peschke
m.peschke@nextpim.de
Marlies Peschke nextPIM Sales