Kurz erklärt:

GMP – Good Manufacturing Practice

Was ist GMP – Good Manufacturing Practice?

Good Manufacturing Practice (GMP) bezeichnet ein Regelwerk aus nationalen und internationalen Vorschriften zur Qualitätssicherung in Produktionsumgebungen. Ursprünglich vor allem in der Pharma-, Lebensmittel- und Kosmetikindustrie verankert, definiert GMP, wie Herstellungsprozesse dokumentiert, überwacht und nachvollziehbar gestaltet werden müssen, damit Produkte zuverlässig die geforderte Qualität erreichen.

Warum ist GMP für Händler und Hersteller relevant?

Für Hersteller regulierter Produktgruppen ist die Einhaltung von GMP häufig gesetzliche Pflicht und Voraussetzung für den Marktzugang. Auch im Handel wirkt sich GMP indirekt aus: Wer Produkte von GMP-zertifizierten Herstellern listet, muss entsprechende Nachweise, Zertifikate und Chargeninformationen in der eigenen Produktkommunikation korrekt und aktuell abbilden können – gerade wenn Produkte über mehrere Kanäle und in mehreren Sprachen vertrieben werden.

GMP im Kontext von PIM-Systemen

Ein PIM-System ersetzt kein Qualitätsmanagementsystem und bildet GMP-Prozesse nicht selbst ab. Es kann aber die Grundlage dafür liefern, dass produktbezogene Informationen – etwa Herstellerangaben, Zertifikatsverweise oder Chargenhinweise – zentral, konsistent und in allen Ausgabekanälen aktuell gepflegt werden, statt in Einzeldokumenten oder Excel-Tabellen zu verstreuen. Für Unternehmen, die GMP-relevante Produkte vertreiben, lohnt sich daher ein Blick darauf, wie durchgängig ihre Produktdatenprozesse organisiert sind, bevor Compliance-Anforderungen zum Flaschenhals werden.

Nehmen Sie Kontakt auf!

Sie möchten mehr Informationen? Sie möchten eine Demo sehen?
Ihre Ansprechpartner rund um nextPIM.

Marlies Peschke
m.peschke@nextpim.de
Marlies Peschke nextPIM Sales