Kurz erklärt:

Daten-Governance

Was ist Daten-Governance?

Daten-Governance bezeichnet das Regelwerk aus Verantwortlichkeiten, Prozessen und Richtlinien, das sicherstellt, dass Produktdaten in einem Unternehmen konsistent, korrekt und regelkonform gepflegt werden. Sie legt fest, wer welche Daten pflegen, freigeben oder ändern darf, und bildet damit die organisatorische Ebene über der eigentlichen Datenqualitätsarbeit.

Warum ist Daten-Governance für Händler und Hersteller relevant?

Ohne klare Zuständigkeiten entstehen bei mehreren an der Datenpflege beteiligten Abteilungen – Einkauf, Produktmanagement, Marketing – leicht widersprüchliche oder doppelt gepflegte Angaben. Eine funktionierende Daten-Governance definiert eindeutige Verantwortlichkeiten und Freigabeprozesse und reduziert damit Fehler, die erst spät im Vertriebsprozess auffallen.

Daten-Governance im Kontext von PIM-Systemen

Ein PIM-System ist das technische Werkzeug, mit dem sich Governance-Vorgaben in der Praxis umsetzen lassen, etwa durch zentrale Datenhaltung statt verteilter Tabellen. nextPIM unterstützt die operative Seite der Datenqualität bestätigt über das Monitoring der Produktdatenqualität sowie automatisierte Backups zur Datensicherheit. Ein eigenständiges Rollen- und Rechtekonzept für differenzierte Governance-Workflows ist aktuell nicht als eigenständiges, öffentlich dokumentiertes Feature bestätigt und sollte bei entsprechendem Bedarf im Beratungsgespräch geklärt werden.

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Marlies Peschke
m.peschke@nextpim.de
Marlies Peschke nextPIM Sales