Kurz erklärt:

BPMN – Business Process Model and Notation

Was ist BPMN?

Business Process Model and Notation (BPMN) ist ein Industriestandard der Object Management Group (OMG) zur grafischen Darstellung und Modellierung von Geschäftsprozessen. Mit standardisierten Symbolen lassen sich Abläufe, Entscheidungspunkte und Zuständigkeiten in einem Prozess einheitlich visualisieren. Die aktuelle Version 2.0 ist eine grafische Spezifikationssprache, die im Prozessmanagement branchenübergreifend eingesetzt wird.

Warum ist BPMN für Händler und Hersteller relevant?

Bevor Unternehmen interne Abläufe automatisieren oder Softwareprojekte wie die Einführung eines PIM-Systems angehen, hilft eine saubere Prozessmodellierung, bestehende Abläufe überhaupt erst zu verstehen. BPMN-Diagramme machen sichtbar, wo Produktdaten heute entstehen, wer sie bearbeitet und wo Medienbrüche oder Doppelarbeit auftreten – eine wichtige Grundlage für die Planung neuer, effizienterer Workflows.

BPMN im Kontext von PIM-Systemen

BPMN selbst ist ein allgemeiner Modellierungsstandard und kein PIM-spezifisches Werkzeug oder eine nextPIM-Funktion. Der Zusammenhang zum Produktdatenmanagement ergibt sich indirekt: Wer die eigenen Produktdaten-Workflows – etwa von der Erfassung über die Klassifizierung bis zur Kanalausspielung – mittels BPMN dokumentiert, erkennt leichter, an welchen Stellen ein zentrales PIM-System wie nextPIM manuelle Schritte reduzieren kann, etwa durch Makros für wiederkehrende Datenverarbeitungsroutinen. BPMN liefert damit die Prozesssicht, ein PIM-System die dazugehörige Datenplattform.

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Marlies Peschke
m.peschke@nextpim.de
Marlies Peschke nextPIM Sales