Best-of-Breed
Kurz erklärt:
Was bedeutet Best-of-Breed?
Best-of-Breed („Bester der Klasse“) bezeichnet eine IT-Strategie, bei der Unternehmen für jeden Anwendungsbereich – etwa ERP, CRM, PIM oder Shop – die jeweils am besten geeignete Speziallösung einsetzen, statt eine einzelne Gesamtsuite eines Anbieters zu nutzen. Die einzelnen Systeme werden anschließend über Schnittstellen miteinander verbunden.
Warum ist Best-of-Breed für Händler und Hersteller relevant?
Der Ansatz bringt spezifische Vor- und Nachteile mit sich, die bei der Systemauswahl abgewogen werden müssen. Vorteile sind spezialisierte, meist leistungsfähigere Lösungen für den jeweiligen Bereich sowie ein geringerer Vendor-Lock-in, weil sich einzelne Systeme bei Bedarf leichter austauschen lassen. Dem stehen ein erhöhter Integrations- und Wartungsaufwand gegenüber mehreren angebundenen Systemen sowie ein höherer Schulungsbedarf gegenüber, weil Mitarbeitende in verschiedenen Benutzeroberflächen arbeiten müssen – dieser lässt sich jedoch durch klare Rollenverteilung abmildern.
Best-of-Breed im Kontext von PIM-Systemen
Ein PIM-System ist in einer Best-of-Breed-Architektur typischerweise die spezialisierte Lösung für Produktdaten, während ERP, CRM oder Shopsystem eigenständig bleiben und über Schnittstellen angebunden werden. nextPIM ist als eigenständiges Cloud-PIM-System für genau diesen Einsatz konzipiert und bietet dafür Anbindungen an ERP-Systeme wie gevis ERP oder Odoo sowie an Shop-Systeme wie Shopware 6 oder SellSite. So lässt sich nextPIM als spezialisierte Produktdatenkomponente in eine Best-of-Breed-Systemlandschaft integrieren, ohne bestehende ERP- oder Shop-Investitionen zu ersetzen.
