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weitere nextPIM-Update im Oktober: Neue KI-Anbieter, ausgebauter DPB-Import und mehr Durchsicht bei Backups

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Im Oktober legen wir noch einmal nach: Für Ihre KI-Prompts stehen jetzt neben OpenAI auch Anthropic Claude, DeepSeek und Moonshot AI zur Auswahl. Der DPB-Catalog-Import übernimmt Einheiten, Preise und Stammdaten deutlich vollständiger, Produktbilder lassen sich per Link aus externen Medienarchiven einbinden, und der Intershop-Export erledigt einen bisher manuellen Pflichtschritt jetzt selbst. Dazu kommen mehr Übersicht bei Katalog-Backups und Katalog-Gruppen sowie ein neues Makro zum Aufräumen leerer Master-Produkte. Im Folgenden finden Sie alle Neuerungen im Detail.

Wichtige allgemeine Informationen:

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Die Highlights

1. KI-Prompts: Claude, DeepSeek und Moonshot AI als weitere Anbieter

Bisher konnten Sie in nextPIM für Ihre KI-Prompts einen eigenen OpenAI-API-Key hinterlegen und das passende Modell auswählen. Diese Auswahl erweitern wir jetzt um drei weitere Anbieter: Anthropic Claude, DeepSeek und Moonshot AI.

In den Kundeneinstellungen können Sie für jeden dieser Anbieter einen eigenen API-Key hinterlegen, ändern oder wieder entfernen. Ein hinterlegter Key lässt sich direkt prüfen; ist er ungültig, erhalten Sie eine verständliche Rückmeldung. Beim Anlegen oder Bearbeiten eines Prompts stehen Ihnen anschließend die Modelle aller Anbieter zur Auswahl, für die ein gültiger Key hinterlegt ist. Die Modellliste wird dabei jeweils aktuell vom Anbieter geladen.

Die neuen Anbieter funktionieren in allen Bereichen, in denen Sie Prompts heute schon einsetzen – in der Promptverwaltung, im Experten-Template-Editor und im Description Wizard –, einschließlich Zielfeldern und JSON-Feldmodus. Tritt beim Anbieter ein Fehler auf, etwa ein ungültiger Key, ein erreichtes Rate Limit oder ein nicht erreichbarer Dienst, wird das als klare Meldung bzw. im Job-Log ausgegeben.

Für Claude, DeepSeek und Moonshot AI wird ausschließlich Ihr eigener API-Key verwendet; eine Abrechnung über nextPIM gibt es für diese Anbieter nicht. Ohne hinterlegten Key stehen deren Modelle nicht zur Verfügung. Für OpenAI bleibt alles wie gewohnt, einschließlich der bestehenden Abrechnungsmöglichkeit über nextPIM. Embeddings und die semantische Suche laufen weiterhin über OpenAI.

2. DPB-Katalog-Import deutlich erweitert – und Produktbilder per Link

Mit der DPB-Katalog-Schnittstelle können Sie Lieferantendaten im offiziellen DPB-Standard direkt importieren. Diese Schnittstelle haben wir jetzt grundlegend ausgebaut, damit Einheiten, Preise und Stammdaten aus dem DPB-Katalog genauso vollständig und strukturiert in nextPIM ankommen wie bei einem gepflegten Excel-Gesamtbestand.

Einheiten, Gebinde und Verpackungen: Der Import ermittelt jetzt die tatsächliche Bestelleinheit (das Gebinde), die Inhaltseinheit und die Gebindegröße aus der Verpackungshierarchie des DPB-Katalogs. Verpackungsebenen, die genau eine Einheit der nächstinneren Ebene enthalten – etwa ein Karton mit einer Rolle –, werden als Bestelleinheit übersprungen, bleiben aber als Verkaufseinheit erhalten. Jede höhere Ebene bis zur Palette wird als Verkaufseinheit mit der kumulierten Menge angelegt, sodass keine Ebene aus der Datei verloren geht. Mindestbestellmenge und Bestellintervall werden aus den Bestellangaben abgeleitet. Bei metrischen Inhaltseinheiten (z. B. Meter, Quadratmeter, Liter) sowie bei Stückware mit Grundpreisangabe setzt nextPIM die Grundpreisfelder automatisch, sodass der Grundpreis im Frontend korrekt berechnet wird.

Einheiten-Mapping in Ihrer Hand: Für die Übersetzung der DPB-Einheitencodes in nextPIM-Einheiten gibt es jetzt je Kunde eine Wawi-Liste „DPB-Einheiten“, die Sie über die bekannte Oberfläche für Wawi-Listen selbst pflegen. Beim ersten Import wird sie mit den Grundregeln angelegt; Codes, die noch nicht in der Liste stehen, erscheinen als Import-Warnung mit den betroffenen Artikelnummern, damit Sie sie gezielt nachtragen können. Der Export nutzt dieselbe Liste in umgekehrter Richtung.

Einkaufspreise und Staffeln: Der DPB-Listenpreis wird jetzt als Einkaufspreis beim Lieferanten hinterlegt – mit einem Lieferanteneintrag für das Gebinde und je einem weiteren für jede Verkaufseinheit, dessen Gesamtpreis automatisch errechnet wird (z. B. der Preis einer ganzen Palette). Staffelpreise aus dem DPB-Katalog werden als zusätzliche Lieferanteneinträge übernommen. Der Steuersatz wird als Merkmal gespeichert und steht Ihnen bei der Verkaufspreispflege zur Verfügung.

Wichtige Änderung für bestehende DPB-Importe: Der DPB-Import legt ab sofort keine Verkaufspreisliste mehr an. Der Verkaufspreis wird stattdessen in nextPIM gepflegt. Wenn Sie den DPB-Import bereits nutzen und bisher mit der automatisch angelegten Preisliste gearbeitet haben, sprechen Sie uns gerne an – wir unterstützen Sie bei der Umstellung.

Vollständige Stammdaten: Darüber hinaus übernimmt der Import Stammdaten jetzt nach einer festen, nachvollziehbaren Konvention. Die Rabattgruppen-Bezeichnung wird immer als Merkmal gespeichert, unabhängig davon, ob Sie Kategorien aus Rabattgruppen bilden lassen. Zolltarifnummern werden unabhängig von ihrer Art übernommen. Auslaufdaten setzen den Artikel automatisch auf „ausgelaufen“, und ein Hinweis auf den Vorgänger-Artikel landet in der Bemerkung. In der Logistik wird das Bruttogewicht übernommen, das Nettogewicht bleibt als Merkmal erhalten; Maße und Gewichte der Palette werden an der jeweiligen Verkaufs- und Einkaufseinheit hinterlegt. Unbekannte Maß- oder Gewichtseinheiten und nicht zuordenbare Ursprungsländer werden nicht mehr stillschweigend übernommen, sondern als Warnung ausgegeben. Auch der DPB-Export profitiert: Er schreibt Maße und Gewichte jetzt schemakonform zurück.

Produktbilder per Link aus externen Systemen: Passend dazu müssen Produktbilder nicht mehr zwingend in nextPIM liegen. Im Medienbereich eines Produkts können Sie alternativ zum Datei-Upload einen externen Bild-Link hinterlegen, etwa aus einem MAM-System wie Fotoware. nextPIM zeigt dafür ein Thumbnail sowie die gewohnte Vorschau und Großansicht an, und Zuordnung, Sortierung sowie Aktivieren und Deaktivieren funktionieren wie bei lokal hinterlegten Bildern. Ist ein Link einmal nicht erreichbar, greift die übliche Darstellung für nicht ladbare Bilder.

3. Intershop-Export: Datentyp wird automatisch bestimmt

Beim Übertragen neuer Produkte in die Intershop ShopCloud musste bisher vor dem Export manuell die Funktion „Datentyp automatisch bestimmen“ ausgeführt werden. Wurde dieser Schritt vergessen, kam es beim Import in Intershop zu Fehlern – und weil sich an den Produkten danach nichts geändert hatte, half auch ein erneuter Export nicht weiter. Im ungünstigsten Fall war ein aufwändiger Full-Export mit entsprechend langer Einlesezeit nötig.

Diese Fehlerquelle ist jetzt beseitigt: Die Funktion ist fest in den Exportprozess nach Intershop integriert und wird bei jedem Export automatisch ausgeführt. Ein Export ohne bestimmte Datentypen ist damit nicht mehr möglich, und Sie müssen an diesen Schritt nicht mehr denken.

4. Katalog-Backups eindeutig zuordnen

Beim Wiederherstellen eines Sortiments aus einem Backup wurde in der Backup-Übersicht bisher nur der Katalogname angezeigt. Da Katalognamen mehrfach vorkommen können (etwa mehrere Kataloge mit dem Namen „Sortiment“ in unterschiedlichen Gruppen) war nicht immer erkennbar, zu welchem Katalog ein Backup gehört.

Ab sofort wird beim Anlegen eines Backups zusätzlich die Gruppe des Katalogs protokolliert und in der Backup-Übersicht beim jeweiligen Eintrag angezeigt. Auch der Wiederherstellungsdialog nennt vor der Bestätigung Katalogname und Gruppe des Zielkatalogs. So können Sie gleichnamige Kataloge eindeutig unterscheiden, ohne Sicherungsdaten öffnen oder Backup-Zeitpunkte vergleichen zu müssen und das Risiko, ein Backup in den falschen Katalog zurückzuspielen, geht gegen Null. Ältere Backups ohne Gruppeninformation bleiben weiterhin nutzbar.

5. Anzahl der Kataloge je Gruppe in der Katalogübersicht

In der Katalogübersicht sind Ihre Kataloge in Gruppen zusammengefasst, zum Beispiel „01 – Kategorie-Struktur“, „02 – Katalog-Updates“ oder „03 – Fertige Kataloge“. Wie viele Kataloge eine Gruppe enthält, mussten Sie bisher durch Abzählen ermitteln.

Jetzt zeigt ein Label neben jedem Gruppennamen die Anzahl der enthaltenen Kataloge an. Das spart Zeit und erleichtert gerade in umfangreichen Katalogstämmen die Orientierung.

6. Neues Makro: Leere Master-Produkte löschen

Wenn Varianten im Laufe der Zeit entfernt werden, bleiben ihre Master als leere Produkte im Bestand zurück. Analog zum bekannten Makro „Leere Kategorien löschen“ gibt es dafür jetzt ein eigenes Makro in der Kategorie „Produkt“, das genau diese ehemaligen Varianten-Master aufräumt.

Damit nichts verloren geht, löscht das Makro bewusst restriktiv: Entfernt wird ein Produkt nur dann, wenn es früher einmal Varianten hatte, aktuell keine mehr besitzt und zusätzlich weder eine International ID noch eine Herstellerbezeichnung, eine Herstellerartikelnummer oder Suchbegriffe hinterlegt hat. Nach dem Lauf erhalten Sie eine Rückmeldung mit der Anzahl der gelöschten Produkte, und das Makro lässt sich wie gewohnt auch im Workflow-Dialog einplanen.

Sie haben Fragen zu bestimmten Neuerungen in nextPIM? Wenden Sie sich gerne an unseren Support!

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