nextPIM-Update im August: Neue Schnittstellen, einfachere Stammdatenpflege und vieles mehr!

Das August-Update bringt vor allem mehr Automatisierung bei der Stammdatenpflege und neue Wege, Produktdaten auszutauschen: Marken legen Sie künftig nicht mehr einzeln von Hand an, sondern pflegen sie in einer Exportdatei und übernehmen sie per Reimport ins System – genau so, wie Sie es vom Lieferantenhandling bereits kennen. Für Datenlieferanten, die ihre Produktdaten im offiziellen DPB-Catalog-Standard bereitstellen, steht eine neue Importschnittstelle bereit, die passende Dateien automatisch am Inhalt erkennt – unabhängig davon, ob diese über den Import-Dialog, per URL oder über FTP/SFTP in nextPIM gelangen. Und Kundinnen und Kunden mit Foresight-Anbindung erwartet eine komplett überarbeitete Schnittstelle: Sie wird zum eigenständigen Ausgabekanal-Addon mit zentral gepflegtem Template, überträgt nur noch neue und geänderte Produkte, meldet gelöschte Artikel zuverlässig und liefert auf Wunsch zusätzliche Sprachen sowie die GPSR-relevanten Hersteller- und Markendaten mit.

Dazu kommen Verbesserungen für den Arbeitsalltag – die ClassificationSystemID einer Klassifikation lesen Sie jetzt direkt in der Detailansicht ab und kopieren sie ohne Umweg über den JSON-Export, für Gewährleistungs- und Garantiedokumente nach EU-Vorgabe stehen die neuen Medienbezeichnungen „EU-Gewährleistungs-Label“ und „EU-Garantie-Label“ bereit, und Makros, Datenvalidierung sowie die Gevis- und Odoo-Schnittstelle wurden angepasst, damit die neue Einheitenlogik durchgängig nutzbar ist.

Im Folgenden finden Sie alle Neuerungen im Überblick.

Wichtige allgemeine Informationen:

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1.  Markenpflege per Export und Reimport

Bisher konnten Marken ausschließlich manuell im System angelegt werden, was bei einer größeren Anzahl neuer Marken zeitaufwendig und fehleranfällig ist. Künftig lassen sich Marken über eine Exportdatei bereitstellen, dort komfortabel bearbeiten oder ergänzen und anschließend per Reimport wieder einspielen — neue Marken werden dabei automatisiert angelegt. Der Ablauf orientiert sich funktional am bestehenden Lieferantenhandling, ist also bereits vertraut. Die Pflichtfelder für die Markenanlage sind im Import eindeutig definiert, bereits vorhandene Marken werden beim Reimport erkannt, sodass keine unbeabsichtigten Duplikate entstehen, und fehlerhafte oder unvollständige Importdaten werden mit nachvollziehbaren Fehlermeldungen quittiert.

2.  Importschnittstelle für den DPB-Catalog-Standard

Mit der neuen generischen Importschnittstelle für den DPB-Catalog-Standard lassen sich Datenlieferanten anbinden, die ihre Produktdaten in diesem Format bereitstellen — unabhängig vom einzelnen Lieferanten. Große XML-Dateien werden per Streaming performant verarbeitet. Der erste Funktionsumfang deckt Artikelstammdaten, Maße, Preise, Medien, ETIM-Klassifikationen, GHS-Gefahrstoff- und ADR-Gefahrgutinformationen gemäß DPB-Produktdaten-Guideline ab; Nachhaltigkeitsinformationen (Cluster 12) folgen später. Da der DPB-Catalog keine eigene Kategoriestruktur vorgibt, können optional Rabattgruppen als flache Kategorien angelegt werden — andernfalls landen die Produkte in der Standardkategorie „undefiniert“. Produktmedien werden über die im Katalog hinterlegten Medien-URIs importiert. Delta-Importe über transactionType werden unterstützt; Datensätze mit DELETE werden nicht importiert, sondern über den Datenprozess in nextPIM behandelt. Die Formaterkennung erfolgt am Dateiinhalt und greift für alle Wege gleichermaßen — Import-Dialog, URL-Import und FTP/SFTP. Ein Reimport in einen bestehenden Katalog ist für DPB-Dateien nicht vorgesehen: Jeder Import erzeugt einen neuen Katalog, der bei hinterlegtem Import-Container automatisch dem Container zugeordnet und zum aktiven Katalog wird, während der bisherige aktive Katalog zum Vergleichskatalog wird.

3. ClassificationSystemID direkt im Frontend

Bisher war die ClassificationSystemID nur über den JSON-Export zugänglich. Wer diese stabile ID für Integrationen oder Mappings brauchte, musste dafür jedes Mal einen Export erzeugen und die ID aus der Datei auslesen. Ab sofort wird sie direkt in der Detailansicht der Klassifikation angezeigt und kann per Kopierfunktion oder durch Markieren in die Zwischenablage übernommen werden. Die angezeigte ID entspricht exakt dem Wert aus dem JSON-Export; das Feld ist schreibgeschützt und kann nicht versehentlich bearbeitet werden.

4. Neue Medienbezeichnungen für EU-Labels

Für die Kennzeichnung von Gewährleistungs- und Garantiedokumenten nach EU-Vorgabe gibt es zwei neue Medienbezeichnungen: „EU-Gewährleistungs-Label“ und „EU-Garantie-Label“. Beide sind als MIME Description hinterlegt und lassen sich wie alle bestehenden Medienbezeichnungen verwenden und Medien zuordnen.

5. Neue Einheitenlogik in bestehenden Funktionen

Damit die neue Einheitenlogik nicht nur im Datenmodell, sondern auch in der täglichen Arbeit ankommt, werden alle Funktionen angepasst, die direkt mit Lieferanten und Einheiten zu tun haben. Das Makro „Orderdetails zu Lieferantendetails umwandeln“ übernimmt künftig auch die neuen Felder Mengenstaffel, Preistyp und Rabatt aus den Preisen. Ebenfalls angepasst werden die Datenvalidierung, die Funktion „Update von/zu“ samt Feldlistenexport, das Makro zum Katalogvergleich sowie die Gevis- und die Odoo-Schnittstelle.

Sie haben Fragen zu bestimmten Neuerungen in nextPIM? Wenden Sie sich gerne an unseren Support!