Kurz erklärt:

i4.0 – Industrie 4.0

Was bedeutet Industrie 4.0?

Industrie 4.0 (I4.0), international auch als Industrial Internet oder Industrial Internet of Things (IIoT) bezeichnet, beschreibt die zunehmend digitale Vernetzung von Menschen, Maschinen und Produkten in Produktion und Logistik. Ziele sind kürzere Produktionszeiten, höhere Automatisierung, individualisierbare Produkte und die durchgängige Nutzung von Daten aus Konstruktion, Fertigung und Betrieb. Technische Standards regeln dabei die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine sowie zwischen Maschinen untereinander (M2M).

Warum betrifft Industrie 4.0 auch Produktdaten?

Vernetzte, automatisierte Prozesse funktionieren nur, wenn die zugrunde liegenden Produktinformationen maschinenlesbar, eindeutig strukturiert und über Systemgrenzen hinweg vergleichbar sind. Uneinheitlich benannte Attribute, fehlende Klassifizierungen oder veraltete Datensätze bremsen jede Automatisierung aus – ganz gleich, wie fortschrittlich die Maschinenanbindung selbst ist. Strukturierte Produktdaten sind damit eine Grundvoraussetzung, keine Randnotiz, für Industrie-4.0-Szenarien.

Die Rolle eines PIM-Systems wie nextPIM

nextPIM liefert einen zentralen Baustein für diese Voraussetzung: die Klassifizierung von Produktdaten nach den etablierten Standards ETIM und eCl@ss. Damit erhalten Produktdaten eine einheitliche, systemübergreifend verständliche Struktur, die Voraussetzung für automatisierten Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Systemen ist. Ergänzend sorgen Funktionen wie Golden Record Erstellung und Massendatenänderung dafür, dass diese strukturierten Daten auch bei großen Datenmengen konsistent und aktuell gehalten werden können.

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Marlies Peschke
m.peschke@nextpim.de
Marlies Peschke nextPIM Sales