Kurz erklärt:

GPC – Global-Product-Classification

Was ist GPC – Global Product Classification?

Die Global Product Classification (GPC) ist ein weltweiter Klassifizierungsstandard der Organisation GS1. Sie ordnet Produkte in eine hierarchische Struktur aus Segment, Familie, Klasse und Brick ein und wird vor allem im internationalen Handel und in globalen Lieferketten genutzt, um Artikel eindeutig und über Ländergrenzen hinweg vergleichbar einzuordnen.

Warum ist GPC für Händler und Hersteller relevant?

Für Unternehmen, die mit internationalen Handelspartnern, Marktplätzen oder GS1-Datenpools zusammenarbeiten, ist eine korrekte GPC-Einordnung häufig Voraussetzung für die Listung von Artikeln. Sie erleichtert zudem die maschinelle Vergleichbarkeit von Produkten über Kataloge und Anbieter hinweg – ein wichtiger Faktor, wenn Sortimente wachsen oder international vertrieben werden sollen.

GPC im Kontext von PIM-Systemen

nextPIM bietet aktuell eine verifizierte Klassifizierung nach den Standards ETIM und eCl@ss an, mit denen sich vor allem technische Produkte in standardisierte Klassen und Merkmalgruppen einsortieren lassen. Eine eigenständige GPC-Klassifizierung ist davon zu unterscheiden und nicht Teil dieses bestätigten Funktionsumfangs. Unternehmen, die konkret GPC benötigen, sollten dies vorab mit dem jeweiligen PIM-Anbieter klären. Unabhängig vom gewählten Standard gilt: Je strukturierter und vollständiger die zugrunde liegenden Produktdaten in einem zentralen System gepflegt werden, desto einfacher lässt sich jede Klassifizierung – ob GPC, ETIM oder eCl@ss – konsistent darauf aufsetzen.

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Marlies Peschke
m.peschke@nextpim.de
Marlies Peschke nextPIM Sales